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Zahnschmerzen: Welche Angaben braucht die Praxis?

Veröffentlicht am:

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Herausgeber: Saatçi Dental Clinic

Etwa 3 Min. Lesezeit

Zahnschmerzen: Welche Angaben braucht die Praxis?
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Nennen Sie Schmerzort, Beginn, nächtliche Beschwerden und mögliche Schwellungen, damit die Praxis die Dringlichkeit einschätzen kann. Nachlassender Schmerz bedeutet nicht unbedingt Heilung; Atem- oder Schluckprobleme erfordern medizinische Notfallhilfe.

Beispiel einer Beschwerdebeschreibung

Seit zwei Tagen habe ich Schmerzen unten rechts. Beim Zubeißen werden sie stärker, letzte Nacht bin ich davon aufgewacht und heute fiel mir eine Schwellung auf. Eine kürzliche Behandlung oder meine Medikamente werde ich ebenfalls nennen.

Das Beispiel stellt keine Diagnose. Bei rasch zunehmender Schwellung oder Atem- beziehungsweise Schluckproblemen nicht auf den Termin warten, sondern dringend Hilfe holen.

Eine kurze Beschreibung für das Telefongespräch

Nutzen Sie die Reihenfolge: wo, seit wann, wodurch ausgelöst, wie lange anhaltend und welche Begleitzeichen? Beispielsweise liefert 'Seit zwei Tagen unten rechts, stärker beim Zubeißen, nachts aufgewacht, heute Schwellung' mehr Informationen als nur 'starke Zahnschmerzen'. Das stellt keine Diagnose, hilft aber bei der Einschätzung der Dringlichkeit.

Ergänzen Sie, ob der Schmerz nach Wärme oder Kälte sofort endet, ohne Reiz beginnt oder nach einer Füllung, Entfernung beziehungsweise Verletzung auftritt. Ein Foto kann eine Schwellung zeigen, nicht aber die Ursache im Zahninneren. Ändern sich Beschwerden rasch, warten Sie nicht allein deshalb, weil schon ein Termin besteht. Informieren Sie die Praxis erneut; bei ernsten Warnzeichen suchen Sie vor Ort Notfallhilfe.

Was sind die möglichen Ursachen von Zahnschmerzen?

Zahnschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Dazu zählen Karies, Zahnfleischprobleme, Zähnepressen, alte Füllungen, Risse oder retinierte Zähne.

Die Ursache des Schmerzes liegt nicht immer in dem Bereich, der schmerzt. Deshalb erfolgt die Abklärung nicht nur anhand der Symptome, sondern durch eine intraorale Untersuchung und gegebenenfalls durch bildgebende Verfahren.

In welchen Fällen sollten Sie nicht zögern?

Bestimmte Symptome können darauf hinweisen, dass eine zahnärztliche Abklärung nicht aufgeschoben werden sollte.

  • Schmerzen, die länger als einige Tage anhalten
  • Schmerzen, die Sie nachts aus dem Schlaf wecken
  • Deutliche Empfindlichkeit beim Kauen
  • Schwellung im Gesicht oder am Zahnfleisch
  • Länger anhaltende Empfindlichkeit gegenüber Heißem und Kaltem
  • Das Gefühl eines abgebrochenen oder gerissenen Zahns
  • Schlechter Geschmack oder das Gefühl von Ausfluss im Mund
  • Schmerzen nach einem Trauma

Liegt eines dieser Symptome vor, empfiehlt es sich, für eine persönliche Abklärung Ihren Zahnarzt aufzusuchen.

Lösen Schmerzmittel das Problem?

Schmerzmittel können in manchen Fällen vorübergehende Linderung verschaffen; sie beseitigen jedoch nicht die Ursache der Zahnschmerzen.

Ein Nachlassen der Schmerzen allein bedeutet daher nicht unbedingt, dass das Problem behoben ist.

Es ist wichtig, sich bezüglich der Einnahme von Medikamenten an einen Arzt oder Apotheker zu wenden. Insbesondere Personen mit chronischen Erkrankungen, die regelmäßig Medikamente einnehmen oder schwanger sind, sollten keine Selbstmedikation betreiben.

Worauf können Sie bei Zahnschmerzen zu Hause achten?

Bis zum Untersuchungstermin können eine sorgfältige Mundhygiene, das Schonen des schmerzenden Bereichs und der Verzicht auf sehr heiße oder kalte Speisen Erleichterung verschaffen.

Diese Maßnahmen ersetzen jedoch keine Behandlung.

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Weiterführende Informationen

  • NHS — Dental abscess

Kontakt und Standort der Praxis in Maltepe, Istanbul

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Individuelle Diagnose und Behandlungsplanung erfordern eine zahnärztliche Untersuchung.

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