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Saatçi Dental Clinic
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Was ist ein Sinuslift und wann ist er vor einem Implantat nötig?

Veröffentlicht am:

Herausgeber: Saatçi Dental Clinic

Etwa 4 Min. Lesezeit

Illustration mit Notizbuch, Stift, Zahnmodell und Spiegel zur Vorbereitung auf einen Zahnarztbesuch.
In diesem Beitrag

Ein Sinuslift ist ein Verfahren zum Knochenaufbau, das bei unzureichender Knochenhöhe für ein Implantat im hinteren Oberkiefer geprüft wird. Die Schleimhaut, die die Kieferhöhle auskleidet, wird vorsichtig angehoben, um Platz für die Knochenbildung zu schaffen. Er ist nicht vor jedem Oberkieferimplantat nötig. Der Bedarf wird anhand der Anatomie und des geplanten Zahnersatzes bei einer Untersuchung bestimmt.

Warum ist die Kieferhöhle bei der Implantatplanung wichtig?

Die Kieferhöhlen sind luftgefüllte Räume neben der Nase und oberhalb der hinteren Oberkieferzähne. Ihr Verhältnis zum Knochen, in dem das Implantat sitzen soll, wird beurteilt. Die NHS-Patienteninformationen erklären, dass ein Sinuslift in diesem Bereich Knochenhalt für Implantate schaffen soll.

Eine nahe Kieferhöhle allein belegt nicht, dass der Eingriff nötig ist. Zwei Menschen mit einer Zahnlücke im selben Bereich können unterschiedliche Voraussetzungen für Knochen und Zahnersatz haben. Deshalb sollten Sie nicht davon ausgehen, dass die Empfehlung für einen anderen Patienten auch für Sie gilt.

Wann kann der Eingriff erwogen werden?

Bei begrenzter Knochenhöhe für ein Implantat im hinteren Oberkiefer werden die Möglichkeiten besprochen. Der ITI-Beitrag zur Vorbereitung berücksichtigt neben dem Knochen auch den Gesundheitszustand, Medikamente und örtliche Risiken. Die Aufnahmen werden zusammen mit den persönlichen Untersuchungsbefunden ausgewertet.

In geeigneten Fällen können ein kurzes Implantat oder eine andere Zahnersatzplanung geprüft werden. Der ITI-Konsens beschreibt kurze Implantate als eine Möglichkeit bei geringer Knochenhöhe. Ihre Auswahl hängt jedoch von individuellen Voraussetzungen ab. Einen Sinuslift zu vermeiden oder unbedingt durchzuführen ist für sich allein kein Behandlungsziel.

Wie unterscheiden sich äußerer und innerer Sinuslift?

Beim häufig „offen“ genannten Verfahren wird die Kieferhöhle durch ein seitliches Fenster erreicht. Beim „geschlossenen“ oder inneren Zugang erfolgt der Eingriff über die für das Implantat vorbereitete Öffnung. Die Bezeichnungen sagen nicht, ob ein Verfahren gut oder schlecht ist. Die Auswahl richtet sich nach dem vorhandenen Knochen und dem benötigten Aufbau.

„Geschlossen“ bedeutet nicht, dass keine Operation oder kein Risiko besteht. Es ist hilfreich zu fragen, weshalb ein Verfahren empfohlen wird, ob Aufbaumaterial verwendet wird und weshalb eine andere Methode nicht gewählt wurde. Das ITI-Entscheidungsschema zur Sinusbodenelevation zeigt, wie Verfahren und Behandlungsschritte mit den Knochenbedingungen zusammenhängen.

Kann das Implantat in derselben Sitzung eingesetzt werden?

Bei geeigneten Voraussetzungen sind Sinuslift und Implantation in derselben Sitzung möglich. Lässt sich kein ausreichender anfänglicher Halt des Implantats erreichen, können zunächst der Aufbau und seine Heilung und anschließend die Implantation geplant werden. Das ist nicht nur eine Frage des gewünschten Zeitplans, sondern hängt vom Knochenhalt ab.

Die Heilung kann Monate dauern. Die gesamte Behandlungsdauer ist individuell unterschiedlich. Beim ersten Gespräch ist es hilfreicher, die Schritte, Kontrollen und provisorische Versorgung zu klären, als einen genauen Abschlusstermin zu erwarten. Implantation und Fertigstellung des endgültigen Zahnersatzes können getrennte Schritte sein.

Was sollte vor und nach dem Eingriff besprochen werden?

Nennen Sie wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen, eine verstopfte Nase, frühere Operationen an den Nebenhöhlen oder aktuelle Beschwerden. Diese Angaben bedeuten nicht automatisch, dass der Eingriff unmöglich ist. Ob eine weitere Abklärung nötig ist, entscheidet der Zahnarzt. Bringen Sie frühere Aufnahmen, Ihre Medikamentenliste und Angaben zu Erkrankungen mit.

  • Auf welcher Seite und in welchem Zahnbereich wird der Eingriff erwogen?
  • Woher stammt das Aufbaumaterial und wie werden meine Wünsche berücksichtigt?
  • Ist die Implantation gleichzeitig oder erst nach der Heilung geplant?
  • Wie sollte ich Arbeit, Reisen und Kontrollen organisieren?

Ein Riss der Kieferhöhlenschleimhaut, eine Infektion oder Probleme mit dem Aufbaumaterial können auftreten und sollten im persönlichen Risikogespräch erklärt werden. Folgen Sie nach dem Eingriff den schriftlichen Empfehlungen Ihres Chirurgen zur Nasen- und Mundpflege. Bei zunehmenden Beschwerden oder ungewöhnlichen Veränderungen wenden Sie sich an das Behandlungsteam. Beginnen Sie nicht eigenständig eine Medikation.

Häufige Fragen

Ist vor jedem Oberkieferimplantat ein Sinuslift nötig?

Nein. Der Bedarf wird zusammen mit dem Knochenangebot, besonders im hinteren Bereich, und dem Zahnersatzplan beurteilt.

Schließt eine frühere Sinusitis den Eingriff aus?

Die Vorgeschichte allein entscheidet das nicht. Der aktuelle Zustand wird geprüft und bei Bedarf ein entsprechender Facharzt einbezogen.

Wird direkt nach dem Sinuslift der endgültige Zahn eingesetzt?

In der Regel sind eigene Heilungs- und Zahnersatzschritte erforderlich. Der persönliche Plan und provisorische Möglichkeiten werden bei der Untersuchung besprochen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und entscheidet nicht, ob Sie diesen Eingriff benötigen. Sie können einen Untersuchungstermin vereinbaren und weitere Patienteninformationen im Blog lesen.

Quellen

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